Unser Kunde ist ein Hersteller industrieller Prozessadditive für die Kunststoff-, Kautschuk- und Reifenindustrie. Zu den Produkten zählen Kautschuk, Entschäumer, Polymere und Flammschutzmittel, Latex, Silikone und Trennmittel (Gesamtumsatz weltweit: 500 Mio EUR; Mitarbeiterzahl: 1.000). Das Unternehmen verfügte zu Beginn der Zusammenarbeit weder über ein unternehmensübergreifendes Risikomanagement noch über ein systematisches Risiko-Monitoring und hatte keine klaren Prozesse zur Früherkennung potenzieller Risiken. Informationsflüsse waren personenabhängig, kritische Entwicklungen konnten nur mit Verzögerung erkannt und eingeordnet werden. Ein sogenanntes Reputationsmanagement gab es nicht.
Der Kunde suchte nach einer praxistauglichen und bezahlbaren Lösung für sein Risk-Management und -Monitoring.
Die Implementierung eines Risikomanagements bei diesem Kunden starteten wir mit einem interaktiven Risk-Assessment-Workshop mit der Geschäfsleitung und Abteilungsleitern. Ziel war es, überhaupt eine Aufmerksamkeit für das Thema Risikomanagement zu erlangen, Zusammenhänge zwischen Risiken und Notfällen bzw. Krisen aufzuzeigen und gleichzeitig ein gemeinsames Bild der individuellen Risiko-Map des Unternehmens zu zeichnen. Der Workshop wurde im Anschluss nachgeschärft und in ein von uns entwickeltes Risikomanagement-Tool überführt. Darin sind Schwellenwerte und Maßnahmenkataloge festgelegt und relevante Frühwarnindikatoren definiert. Heute erfasst der Kunde seine Risiken systematisch, bewertet diese regelmäßig hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß und versieht die Risikosteuerungsmaßnahmen mit klaren Verantwortlichkeiten. Das Unternehmen tut alles dafür, dass es gar nicht erst zur Krise kommt.