KRISEN-PRÄVENTION

Risk-Management: Identifikation, Bewertung und Steuerung von Unternehmensrisiken

Risiken erkennen und frühzeitig steuern

Sie stehen vor der Herausforderung, Risiken frühzeitig zu erkennen, richtig zu bewerten und geeignete Maßnahmen zur Risikosteuerung zu entwickeln? Doch das Thema ist für Sie neu, Ihnen fehlen die Tools und ein Riskmanagement-Team?

Sie fürchten, den Überblick zu verlieren und Gefahrenpotenziale zu spät zu erkennen? Gerade in komplexen Organisationen können unbemerkte und unbeobachtete Risiken existenzbedrohend werden.

Wir bieten Ihnen ein individuell angepasstes Risk-Management und -Monitoring, damit Sie Ihre Risiken frühzeitig erkennen, gezielt steuern und kritische Entwicklungen rechtzeitig vermeiden können.

Vermeiden Sie unbedingt diese

ZWEI FEHLER

1

Kein strukturiertes Risikomanagement

Ohne ein systematisches Vorgehen bei der Identifikation, Bewertung und Steuerung von Risiken bleiben viele Gefahren-potenziale im Verborgenen. Darin steckt ein extrem hohes Krisenpotenzial.
2

Fehlendes oder ineffektives Monitoring

Wenn es an einem kontinuierlichen Überblick über relevante Risikoindikatoren, Frühwarnanzeichen und externen Entwicklungen fehlt, kann sich eine kritische Lage unbemerkt zuspitzen. Reaktive statt vorausschauende Maßnahmen sind die Folge.

Risiken bewerten, um Ihre Organisation zu schützen

RISK-MANAGEMENT UND -MONITORING

Nutzen Sie ein professionelles Risikomanagement und -Monitoring, das Ihnen einen fundierten Überblick über Ihre Risikolage verschafft – mit klaren Prozessen, bewährten Tools und integrierter Frühwarnlogik. So erkennen Sie kritische Entwicklungen rechtzeitig und können präventiv handeln.

Unsere Expertise

Wir sind Experten für den Aufbau und die Optimierung von Risikomanagementsystemen. Gemeinsam mit Ihnen identifizieren wir relevante Risiken und entwickeln eine Risk-Governance-Struktur – inklusive Risikosteuerungsmaßnahmen, kontinuierlichem Monitoring, individuell definierter Schwellenwerte und praxisnaher Auswertungen.

Risk-Management und Monitoring

Unsere Leistung

Wir entwickeln mit Ihnen ein individuell angepasstes Risikomanagement, das Risiken systematisch erfasst, bewertet und in klare Verantwortlichkeiten überführt. Dabei legen wir Schwellenwerte und Maßnahmenkataloge fest und integrieren ein auf Ihre Organisation zugeschnittenes Monitoring, das relevante Frühwarnindikatoren kontinuierlich beobachtet. So erkennen Sie kritische Entwicklungen frühzeitig und können proaktiv reagieren.

RISK-ASSESSMENT-WORKSHOP

3.200 € zzgl. MwSt. 

  • Zielgruppe: Unternehmen ohne ganzheitliches Risiko-Management-System
  • Dauer: Ganztagesworkshop, 8 Stunden inkl. Pause
  • Leistungen: Initialisierung Krisenmanagement mit Risk-Assessment-Workshop; Einführung in den Risikomanagement-Prozess: Erarbeitung der TOP 5 Risiken; Entwicklung von Maßnahmen der Risikosteuerung; Handlungsempfehlungen zur grundsätzlichen Implementierung des Prozesses
  • Rahmen: Ein:e Trainer:in und bis zu zehn Teilnehmende; i.d.R. in den Räumlichkeiten der Teilnehmenden; aber auch unter Einsatz unseres Collaborationstools virtuell möglich; Zertifikat für Teilnehmende

BEREITSTELLUNG RISK-MANAGEMENT-TOOL

ab 4.800 € zzgl. MwSt. 

  • Zielgruppe: Unternehmen ohne ganzheitliches Risiko-Management-System
  • Leistungen: Implementierung eines toolgestützten Risiko-Management-Prozesses; Bereitstellung unseres Risk-Tools zur Erfassung; Bewertung und Steuerung unternehmsrelevanter Risiken; Einführung ins Tool
Case Study

Implementierung eines Risikomanagements für einen Chemiekonzern

Ausgangslage

Unser Kunde ist ein Hersteller industrieller Prozessadditive für die Kunststoff-, Kautschuk- und Reifenindustrie. Zu den Produkten zählen Kautschuk, Entschäumer, Polymere und Flammschutzmittel, Latex, Silikone und Trennmittel (Gesamtumsatz weltweit: 500 Mio EUR; Mitarbeiterzahl: 1.000). Das Unternehmen verfügte zu Beginn der Zusammenarbeit weder über ein unternehmensübergreifendes Risikomanagement noch über ein systematisches Risiko-Monitoring und hatte keine klaren Prozesse zur Früherkennung potenzieller Risiken. Informationsflüsse waren personenabhängig, kritische Entwicklungen konnten nur mit Verzögerung erkannt und eingeordnet werden. Ein sogenanntes  Reputationsmanagement gab es nicht.

Herausforderung

Der Kunde suchte nach einer praxistauglichen und bezahlbaren Lösung für sein Risk-Management und -Monitoring.

Lösung

Die Implementierung eines Risikomanagements bei diesem Kunden starteten wir mit einem interaktiven Risk-Assessment-Workshop mit der Geschäfsleitung und Abteilungsleitern. Ziel war es, überhaupt eine Aufmerksamkeit für das Thema Risikomanagement zu erlangen, Zusammenhänge zwischen Risiken und Notfällen bzw. Krisen aufzuzeigen und gleichzeitig ein gemeinsames Bild der individuellen Risiko-Map des Unternehmens zu zeichnen. Der Workshop wurde im Anschluss nachgeschärft und in ein von uns entwickeltes Risikomanagement-Tool überführt. Darin sind Schwellenwerte und Maßnahmenkataloge festgelegt und relevante Frühwarnindikatoren definiert. Heute erfasst der Kunde seine Risiken systematisch, bewertet diese regelmäßig hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß und versieht die Risikosteuerungsmaßnahmen mit klaren Verantwortlichkeiten. Das Unternehmen tut alles dafür, dass es gar nicht erst zur Krise kommt.

FAQ Risk-Management

Viele Organisationen beschäftigen sich zu wenig mit den Risiken, die mit ihrem unternehmerischen Handeln einhergehen. Wie ein effektives Risikomanagement funktioniert, welche Grundvoraussetzungen Sie in Ihrem Unternehmen vorher schaffen müssen und warum ein Risikomanager nicht das Allheilmittel ist, erfahren Sie hier.

Was darf ich unter Risiko- und Issuesmanagement konkret verstehen?

Issues sind Themen, die die Handlungsfähigkeit einer Organisation beeinflussen können. Das kann natürlich auch positiv sein. Ein Issue ist ein typisches Thema, das sich über einen längeren Zeitraum entwickelt und einen Lebenszyklus hat. Das Issuesmangement ist insofern ein Unterpunkt des Risikomanagement. Klassisches Risikomanagement ist derweil die Risiko-Identifikation, Bewertung und Steuerung in einer Organisation. Dazu gibt es verschiedene Methoden. Ziel des Risikomanagements ist die Vermeidung und Verminderung von Risiken innerhalb einer Organisation. Ganz ohne geht es jedoch nicht, denn jedes unternehmerische Handeln geht mit Risiken einher. Es gibt keine Krise ohne ein zugrundeliegendes Risiko. Man spricht in diesem Kontext häufig vom integralen Risikomanagement, das alle Aspekte dessen beinhaltet.

Wie läuft eine Beratung ab?

Wenn das Risiko- und Issues-Management im Kontext der Krisenprävention betrachtet wird, wird in der Beratung zusammen mit der Organisation ein Risikoworkshop durchgeführt. Viele Unternehmen haben auch einen eigenen Risikomanager, denn der ist ab einer gewissen Unternehmensgröße Pflicht. Risikomanager ist aber nicht gleich Risikomanager. Wir reden hier nämlich auch über Reputationsrisiken in einer Organisation. Das Thema Risiko ist insgesamt sehr breit gefächert.

Woher soll denn jemand anders wissen, welche potenziellen Krisen mein Unternehmen irgendwann einmal zu erwarten hat?

Zunächst gilt es festzuhalten, dass Risiken nicht irgendwann zu erwarten sind. Sie existieren immer denn sie sind Teil einer jeden unternehmerischen Tätigkeit. Die Frage ist doch, von welchen Erfolgsfaktoren ein Unternehmen abhängig ist und was es braucht, um diese zum Scheitern zu bringen. Mit der Kopfstandmethode ist das sehr effektiv herauszufinden. Es gibt zudem branchenspezifische Risiken, die es ebenfalls zu identifizieren gilt. Am Ende geht es darum, ein detailliertes Bild von den Risiken des eigenen Unternehmens zu haben.

Welche Grundvoraussetzungen brauche ich in meinem Unternehmen, damit solch ein Prozess auch wirklich Früchte trägt?

Risikomanagement sollte grundsätzlich zur Angelegenheit vieler gemacht werden. Wenig zielführend ist es, wenn man nur einen einzelnen Risikomanager hat, der alles macht. Es sollte viel mehr ein kollaborativer Prozess ins Rollen kommen, indem die „risk owner“ (die Verantwortlichen, in dessen Bereich ein Risiko fällt) zusammenarbeiten. Dann kann das einen sehr großen Mehrwert für ein Unternehmen liefern. Zudem sollte auch eine Risikosensibilität und ein gewisses Frühwarnsystem entstehen. Das ist eine Angelegenheit des ganzen Unternehmens.

Wann macht diese Beratung wirklich Sinn?

Die macht dann Sinn, wenn es um die Minimierung von Risiken und der damit verbundenen Eintrittswahrscheinlichkeit geht. Wer aktives Risikomanagement betreibt, wird seltener in Krisen geraten. Deshalb hat es so viel Einfluss auf die Resilienz einer Organisation.

Was kostet das?

Wenn eine Organisation kein Risikomanagement betrieben hat, hilft um die Methodik kennenzulernen, schon ein Tagesworkshop. Dieser liegt im mittleren vierstelligen Bereich. Das ist zunächst der Einstieg. Nach oben ist natürlich alles offen und hängt von der Organisationsgröße und dem Risikopotenzial ab.

Wie schnell sehe ich Erfolge und erste Ergebnisse?

Sofort! Das erste Ergebnis ist das gemeinsame Risikobild. Es geht darum, eine Vorstellung davon zu bekommen, was das Unternehmen beeinflusst. Damit ist man auch in der Lage, Maßnahmen zur Verminderung oder Vermeidung von Risiken zu erarbeiten. Hier können große Erfolge erzielt werden. Risiken können grundsätzlich tatsächlich sehr gut gesteuert werden. Wer sich damit aktiv beschäftigt, kann Potenziale in Risiken entdecken.

Crossmediales Risk- und Media-Monitoring

Ohne ein crossmediales Risk- und Media-Monitoring geht in unserer schnelllebigen Welt heute nichts mehr. Warum es so wichtig ist, welche Tools zum Einsatz kommen und für und wie die Einführung in Ihrem Unternehmen gelingt, erfahren Sie in diesem FAQ.

Was ist crossmediales Risk- und Media-Monitoring?

Crossmediales Risk- und Media-Monitoring ist die systematische Beobachtung, Analyse und Auswertung verschiedener Medienkanäle – sowohl digitaler als auch klassischer Kanäle. Dazu gehören Printmedien, TV, Radio, Online-Medien, Social Media und Blogs.

Warum ist crossmediales Risk- und Media-Monitoring wichtig für Unternehmen?

Es ermöglicht Unternehmen, für sie relevante Trends, Meinungen, Risiken (Stichwort „Risk-Monitoring“), Issues und Krisen – aber auch Chancen-Themen – in Echtzeit zu erkennen und einen Umgang mit ihnen zu finden. Risk- und Media-Monitoring ermöglicht insbesondere frühe Schutzmaßnahmen für die Reputation, zum Beispiel durch eine strategische Anpassung der Kommunikation.

Welche Medien werden beim crossmedialen Monitoring abgedeckt?

Das Monitoring umfasst alle relevanten Medienkanäle: traditionelle Medien wie Zeitungen, Magazine, Radio und Fernsehen sowie digitale Plattformen wie Nachrichtenwebsites, soziale Medien (Facebook, Twitter, LinkedIn, Instagram usw.), Foren, Blogs und sogar Podcasts. Dadurch erhalten Risikomanager und Kommunikatoren eine ganzheitliche Sicht über die öffentliche Wahrnehmung und Diskussion.

Wie unterstützt crossmediales Risk- und Media-Monitoring die Krisenkommunikation?

In Krisenzeiten ermöglicht Risk- und Media-Monitoring eine schnelle Erkennung und Bewertung von Stimmungen, Erwartungen, Meinungsbildern und Meinungsführern und insbesondere auch von sich verfangenden Fake News. Erst mit einem tiefen Verständnis der laufenden Berichterstattung, der öffentlichen Wahrnehmung und der Viralität der Themen lässt sich Risk- und Krisenkommunikation gezielter gestalten. Unternehmen können auf Negativschlagzeilen, Gerüchte oder kritische Kommentare aber erst ab Kenntnis von diesen reagieren und ihre Kommunikationsstrategie frühzeitig anpassen.

Welche Tools werden für crossmediales Risk- und Media-Monitoring eingesetzt?

Es gibt zahlreiche Tools, die je nach Bedarf verschiedene Medienkanäle und Analysemöglichkeiten abdecken. Einige der bekanntesten Tools sind zum Beispiel Talkwalker, Meltwater, Cision und Brandwatch. Sie bieten Funktionen wie Echtzeit-Überwachung, Keyword-Suche, Sentiment-Analyse und die Möglichkeit, Berichte zu erstellen, die auf spezifische Unternehmensbedürfnisse zugeschnitten sind. KI-gestützte Technologien ermöglichen es heute, die riesigen Datenmengen schneller zu analysieren und dabei die unternehmensrelevanten Informationen automatisiert herauszufiltern. Mittels maschinellem Lernen kann KI Stimmungen (Sentiment-Analyse), Themen-Trends und sogar komplexe Muster in der Kommunikation erkennen und bewerten.

Welche Herausforderungen gibt es beim crossmedialen Risk- und Media-Monitoring?

Zu den Herausforderungen des Crossmedialen Risk- und Media-Monitorings gehören die enormen Datenmengen, die schnelle Entwicklung neuer Plattformen und die kontinuierlich wechselnde Art und Weise, wie Menschen kommunizieren. Außerdem erfordert das Monitoring fundierte Analysefähigkeiten, um die wirklich für das Unternehmen relevanten Daten korrekt zu interpretieren und sinnvolle Erkenntnisse zu ziehen.

Ist crossmediales Risk- und Media-Monitoring nur für Konzerne geeignet?

Kleine und mittelständische Unternehmen können von Risk- und Media-Monitoring ebenso profitieren wie Konzerne. Das Monitoring bietet eine Möglichkeit, die Kundenmeinungen, Branchentrends und auch die Aktivitäten von Wettbewerbern im Blick zu behalten und die eigene Kommunikationsstrategie darauf abzustimmen. Umsonst aber ist Risk- und Media-Monitoring nicht. In Zeiten knapper Budgets stehen 24/7/365- Risk- und Media Monitorings regelmäßig zur Diskussion – ganz gleich, welche Größe ein Unternehmen hat. In Krisenzeiten ist die Bereitschaft für den Einsatz eines solchen Tools deutlich höher.

Wie kann ich crossmediales Risk- und Media-Monitoring in meinem Unternehmen einführen?

Die Einführung beginnt mit der Auswahl der passenden Monitoring-Tools und einer klaren Definition der Ziele. Unternehmen sollten festlegen, welche Kanäle relevant sind und welche Informationen für sie besonders wichtig sind. Schulungen für Mitarbeitende oder die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Dienstleister können helfen, das Monitoring optimal zu nutzen und die gewonnenen Erkenntnisse strategisch einzusetzen.

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