Ohne ein crossmediales Risk- und Media-Monitoring geht in unserer schnelllebigen Welt heute nichts mehr. Warum es so wichtig ist, welche Tools zum Einsatz kommen und für und wie die Einführung in Ihrem Unternehmen gelingt, erfahren Sie in diesem FAQ.
Was ist crossmediales Risk- und Media-Monitoring?
Crossmediales Risk- und Media-Monitoring ist die systematische Beobachtung, Analyse und Auswertung verschiedener Medienkanäle – sowohl digitaler als auch klassischer Kanäle. Dazu gehören Printmedien, TV, Radio, Online-Medien, Social Media und Blogs.
Warum ist crossmediales Risk- und Media-Monitoring wichtig für Unternehmen?
Es ermöglicht Unternehmen, für sie relevante Trends, Meinungen, Risiken (Stichwort „Risk-Monitoring“), Issues und Krisen – aber auch Chancen-Themen – in Echtzeit zu erkennen und einen Umgang mit ihnen zu finden. Risk- und Media-Monitoring ermöglicht insbesondere frühe Schutzmaßnahmen für die Reputation, zum Beispiel durch eine strategische Anpassung der Kommunikation.
Welche Medien werden beim crossmedialen Monitoring abgedeckt?
Das Monitoring umfasst alle relevanten Medienkanäle: traditionelle Medien wie Zeitungen, Magazine, Radio und Fernsehen sowie digitale Plattformen wie Nachrichtenwebsites, soziale Medien (Facebook, Twitter, LinkedIn, Instagram usw.), Foren, Blogs und sogar Podcasts. Dadurch erhalten Risikomanager und Kommunikatoren eine ganzheitliche Sicht über die öffentliche Wahrnehmung und Diskussion.
Wie unterstützt crossmediales Risk- und Media-Monitoring die Krisenkommunikation?
In Krisenzeiten ermöglicht Risk- und Media-Monitoring eine schnelle Erkennung und Bewertung von Stimmungen, Erwartungen, Meinungsbildern und Meinungsführern und insbesondere auch von sich verfangenden Fake News. Erst mit einem tiefen Verständnis der laufenden Berichterstattung, der öffentlichen Wahrnehmung und der Viralität der Themen lässt sich Risk- und Krisenkommunikation gezielter gestalten. Unternehmen können auf Negativschlagzeilen, Gerüchte oder kritische Kommentare aber erst ab Kenntnis von diesen reagieren und ihre Kommunikationsstrategie frühzeitig anpassen.
Welche Tools werden für crossmediales Risk- und Media-Monitoring eingesetzt?
Es gibt zahlreiche Tools, die je nach Bedarf verschiedene Medienkanäle und Analysemöglichkeiten abdecken. Einige der bekanntesten Tools sind zum Beispiel Talkwalker, Meltwater, Cision und Brandwatch. Sie bieten Funktionen wie Echtzeit-Überwachung, Keyword-Suche, Sentiment-Analyse und die Möglichkeit, Berichte zu erstellen, die auf spezifische Unternehmensbedürfnisse zugeschnitten sind. KI-gestützte Technologien ermöglichen es heute, die riesigen Datenmengen schneller zu analysieren und dabei die unternehmensrelevanten Informationen automatisiert herauszufiltern. Mittels maschinellem Lernen kann KI Stimmungen (Sentiment-Analyse), Themen-Trends und sogar komplexe Muster in der Kommunikation erkennen und bewerten.
Welche Herausforderungen gibt es beim crossmedialen Risk- und Media-Monitoring?
Zu den Herausforderungen des Crossmedialen Risk- und Media-Monitorings gehören die enormen Datenmengen, die schnelle Entwicklung neuer Plattformen und die kontinuierlich wechselnde Art und Weise, wie Menschen kommunizieren. Außerdem erfordert das Monitoring fundierte Analysefähigkeiten, um die wirklich für das Unternehmen relevanten Daten korrekt zu interpretieren und sinnvolle Erkenntnisse zu ziehen.
Ist crossmediales Risk- und Media-Monitoring nur für Konzerne geeignet?
Kleine und mittelständische Unternehmen können von Risk- und Media-Monitoring ebenso profitieren wie Konzerne. Das Monitoring bietet eine Möglichkeit, die Kundenmeinungen, Branchentrends und auch die Aktivitäten von Wettbewerbern im Blick zu behalten und die eigene Kommunikationsstrategie darauf abzustimmen. Umsonst aber ist Risk- und Media-Monitoring nicht. In Zeiten knapper Budgets stehen 24/7/365- Risk- und Media Monitorings regelmäßig zur Diskussion – ganz gleich, welche Größe ein Unternehmen hat. In Krisenzeiten ist die Bereitschaft für den Einsatz eines solchen Tools deutlich höher.
Wie kann ich crossmediales Risk- und Media-Monitoring in meinem Unternehmen einführen?
Die Einführung beginnt mit der Auswahl der passenden Monitoring-Tools und einer klaren Definition der Ziele. Unternehmen sollten festlegen, welche Kanäle relevant sind und welche Informationen für sie besonders wichtig sind. Schulungen für Mitarbeitende oder die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Dienstleister können helfen, das Monitoring optimal zu nutzen und die gewonnenen Erkenntnisse strategisch einzusetzen.