Um die Überlebensfähigkeit des eigenen Unternehmens zu sichern, wächst in unsicheren Zeiten die Bedeutung einer Resilienz-Analyse. Warum auch Sie in eine solche Maßnahme investieren sollten, welche Methodik dahintersteht und warum Resilienz-Analyse nicht gleich Resilienz-Analyse ist, erfahren Sie schnell und übersichtlich in unserem FAQ.
Wozu brauche ich eine Resilienz-Analyse?
Bei einer Resilienz-Analyse geht es am Ende um Messbarkeiten und die Frage, ob ein Unternehmen in bestimmten, definierten Bereichen besser aufgestellt ist als vorher. Ohne Kennzahlen wird Resilienz-Management keinen Erfolg haben. Eine Resilienz-Analyse beschreibt zunächst einmal eine Ausgangssituation, die Schwächen einer Organisation darlegt. Diese Schwächen sollen nun gestärkt werden. Valide Zahlen und Daten braucht es alleine schon deshalb, weil die Ressourcen, die in ein solches Projekt fließen, in gewisser Weise legitimiert werden sollten. Im nächsten Schritt geht es darum, die Resilienz-Faktoren in einem Spinnendiagramm visuell zu veranschaulichen, um Stärken und Schwächen offenzulegen. Gestartet wird jedoch zunächst mit einem Resilienz-Check, der die Durchführung von Interviews und die Auswertung von Fragebögen und Dokumenten vorsieht.
Gibt es branchenspezifische Unterschiede, die ich bei der Auswahl der richtigen Analyse beachten muss?
Nein, denn alle Organisationen sind soziale Gebilde. Natürlich gibt es aber Branchen, in denen Resilienz größer gedacht und die Frage gestellt werden muss, ob das eigene Geschäftsmodell reformiert werden kann. Denken wir etwa an die Schreibmaschienenbranche, die nur mit der Umstellung auf Computer resilient hätte sein können. Videotheken sind ein ähnliches Beispiel. Letztendlich sind nur die Marktpotenziale und Geschäftsfelder individuell.
Warum brauche ich eine Resilienz-Analyse jetzt, wenn es doch vorher auch ganz gut ohne gelaufen ist?
Eine Resilienz-Analyse ist wie ein Gesundheitscheck. Wer gezielt und bewusst Veränderungen herbeiführen möchte, um seltener in eine Krise zu geraten oder aus ihr gestärkt hervorzugehen, der muss sich damit auseinandersetzen.
Welche Methodik steht dahinter?
Es gibt Dimensionen der Resilienz, die betrachtet werden. Dazu zählen beispielsweise die ökonomische, die soziale/mentale und die kulturelle Dimension sowie Erfolgsfaktoren. Sie werden mittels Fragen und der Sichtung von Dokumenten beantwortet und in einem Resilienz-Check eingeschätzt.
Wie entlarve ich schwarze Schafe am Markt und finde das richtige Angebot?
Noch ist der Markt gut überschaubar. Das Thema Resilienz haben sich insbesondere große Wirtschaftsprüfungsgesellschaften auf die Fahnen geschrieben und spezialisierte Beratungen ebenfalls. Es gilt jedoch zwischen Organisationaler Resilienz und individueller Resilienz zu unterscheiden. Viele Coaches und Berater sprechen in diesem Kontext von Gesundheitsvorsorge. Hierbei handelt es sich dann jedoch um Einzelberatungen, sie sich mit individueller Resilienz und Team-Resilienz beschäftigen. Diese Angebote sind zu unterscheiden vom Resilienz-Management, das sich auf Organisationen bezieht. Zwar ist die persönliche Resilienz auch davon ein Teil, er steht hier jedoch nicht im Mittelpunkt.
Was kostet eine Resilienz-Analyse?
Bei einer vollumfänglichen Resilienz-Analyse ist von einem Betrag im unteren fünfstelligen Bereich auszugehen.