KRISE

Krisenberatung: Ad-hoc-Management und Soforthilfe für Unternehmen

Professionelle Unterstützung in akuten Krisenfällen

Sie stehen vor der Herausforderung, in akuten Krisensituationen schnell und entschlossen handeln zu wollen?

Doch Ihnen fehlen das Krisenteam, das Knowhow, die Erfahrung, die Krisenmanagement– oder Krisenkommunikationsstrukturen und/oder die Rollenklarheit? Wir unterstützen Sie gerne. Unser interdisziplinäres Team besteht aus Krisenmanager:innen und Krisenkommunikationsexpert:innen, teils mit juristischem Hintergrund. Wir gehen Krisen ganzheitlich an, denn ohne “Recht” und “Kommunikation” kommt keine Krisebewältigung aus.

Wir bieten Ihnen in akuten Krisensituationen schnelle, interdisziplinäre Krisenberatung, damit Sie entschlossen handeln, Klarheit über die nächsten Schritte gewinnen und Ihre Krise professionell bewältigen können.

Vermeiden Sie unbedingt diese

ZWEI FEHLER

1

Totstellen

Unternehmen, die hoffen, dass die Krise vorüberzieht und darum gar nicht agieren, werden wahrgenommen und verlieren Reputation. Jetzt ist es entscheidend, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um vor die Lage zu kommen.
2

Agieren ohne Krisenkompetenz

Agieren, ohne zu wissen, worauf es in der Krise angekommt, ist grob fahrlässig. Sich in einer solchen Situation keine externe, spezialisierte Unterstützung in den Bereichen Krisenmanagement und Krisenkommunikation zu holen ebenfalls.

Soforthilfe für Ihre Handlungsfähigkeit

AKUTE KRISENBERATUNG

Holen Sie externe Hilfe in den Bereichen Krisenmanagement und Krisenkommunikation, um im Ernstfall schnell, strukturiert und angemessen agieren zu können. Mit professioneller Unterstützung wissen Sie, worauf es jetzt ankommt und haben die Chance, wieder “vor die Lage” zu kommen und in den “Normalbetrieb” zurückzukehren.

Aber was können Sie von externen Beratern erwarten?

Unsere Expertise

Wir sind Experten im Bereich der akuten Krisenberatung und unterstützen Unternehmen dabei, in Ausnahmesituationen handlungsfähig zu bleiben. Unsere Berater:innen helfen Ihnen, die Lage zu erfassen und zu bewerten, strategische Entscheidungen zu treffen und Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet sind, die Krise zu bewältigen. Als Krisenberatung unterstützen wir Sie auch dabei, Ihre Teams effizient zu koordinieren. Im Bereich des Krisenmanagements und der Krisenkommunikation setzen wir als Herausgeber des Springer Gabler Fachbuches “Professionelle Krisenkommunikation” bereits seit 2019 den Standard hinsichtlich professionellem Krisenmanagement und professioneller Kommunikation.

Akute Krisenberatung

Unsere Leistung

Wir unterstützen Sie in akuten Krisensituationen mit Knowhow, Krisenerfahrung und methodischer Kompetenz. Der erste Schritt im bewährten Führungsrhythmus ist die systematische Lagefeststellung, die wir gemeinsam mit Ihrem Krisenteam vornehmen. Außerdem werden fehlende, aber notwendige Informationen eingeholt und relevante Sofortmaßnahmen eingeleitet. Sind Lagefeststellung und Bewertung abgeschlossen, begleiten wir Sie bei der Festlegung konkreter Maßnahmen. Da wir nicht nur Krisenmanagement-, sondern auch Krisenkommunikationskompetenz haben, steuern wir immer auch die Erst- und Folgekommunikation.

KRISEN-
ERSTBERATUNG FÜR NEUKUNDEN

3.200 € zzgl. MwSt.

  • Ausgangslage: Sie kontaktieren uns in einer akuten Krise, weil Sie vielleicht aufgrund der dynamischen Lageentwicklung, erster Reputationsschädigung, externem Druck seitens relevanter Stakeholder oder zahlreicher Medienberichte Rat suchen? Sie hätten gerne einen Sparringspartner, einen Perspektivwechsel, eine erste Lageeinschätzung von Krisenexperten und Handlungsempfehlungen für Sofortmaßnahmen, gegebenenfalls auch ein erstes Statement? Rufen Sie uns gerne an.
  • Leistungen: Im Erstgespräch erörtern wir die Lage, wir arbeiten uns auf Basis Ihrer zur Verfügung gestellten Unterlagen und Medienspiegel ein, analysieren Stakeholderstrukturen, Vorwürfe und Frames. Wir fassen Ihnen unsere Ersteinschätzung zusammen und besprechen mit Ihnen mögliche Handlungsoptionen. Im Anschluss der Erstberatung können Sie unsere Leistungen gerne auf Stundenbasis weiter in Anspruch nehmen. Die Erstberatung wird grundsätzlich pauschal in Rechnung gestellt.

STRATEGISCHE KRISENBERATUNG FÜR RUFBEREITSCHAFTS-
KUNDEN

280 € zzgl. MwSt./Stunde

  • Ausgangslage: Sie haben unsere Krisen-Rufbereitschaft gebucht oder bereits eine Krisenerstberatung in Anspruch genommen? Wir begleiten Sie gerne bei Ihrem akuten Krisenfall. Das können Sie von uns erwarten:
  • Leistungen: Strategische Krisenberatung (Krisenmanagement und Krisenkommunikation); Leitung von Krisenstäben und/ oder Krisenkommunikationsstäben; Entwicklung einer passgenauen Krisenmanagement- und Krisenkommunikationsstrategie inklusive Szenarienentwicklung und Kernbotschaften; Begleitung des Managements, insbesondere bei sensiblen Medienanfragen; enge Abstimmung mit internen und externen Stakeholdern sowie Fachexpert:innen; Formulierung und Abstimmung von Botschaften für die Stakeholderkommunikation (Kunden, Mitarbeitende, Behörden, Lieferanten, Medien etc.); Erarbeitung der Inhalte für Crisis Info Sites, Medienstatements, Social Media Beiträge etc.; Durchführung von Wirtschaftsmediationen und außergerichtlichen Konfliktbeilegungen in Krisen- und Konfliktsituationen

OPERATIVE KRISEN-
UNTERSTÜTZUNG FÜR RUFBEREITSCHAFTS-
KUNDEN

230 € zzgl. MwSt./ Stunde

  • Ausgangslage: In einer Krise sind zahlreiche Maßnahmen wichtig und dringlich und die eigenen personellen Ressourcen zur Abarbeitung der Aufgaben unter Umständen limitiert. Wir unterstützen Sie gerne operativ in den Bereichen, für die Ihnen Ressourcen fehlen.
  • Leistungen: Betreuung des Media-Monitorings und Analyse der Ergebnisse; inhaltliche und technische Vorbereitung und Durchführung von Pressekonferenzen, Interviews und Statements; grafische Darstellung von Themen; Produktion von Fotos und Videos im Kontext eines Krisenfalls; Planung und Durchführung von Stakeholder-Beteiligungs- und Dialog-Formaten; Durchführung strukturierter Krisen-Reviews zur Ableitung von Lessons Learned und Verbesserungsmaßnahmen
Case Study

Akute Krisenberatung für Händler von Wälzlagern

Ausgangslage

Unser Kunde, ein Händler von Wälzlagern mit einem Jahresumsatz von 95 Millionen EUR und rund 300 Mitarbeitenden, stand in einer akuten Krisensituation vor der Herausforderung, schnell und entschlossen handeln zu müssen – ohne über fallbezogene Krisenerfahrung und eine entsprechende Krisenkommunikationskompetenz zu verfügen. In dieser Ausnahmesituation, in der unter anderem massiver Druck von Teilen der Belegschaft auf die Unternehmensleitung ausgeübt wurde, fehlte es an einem externen Blick auf “die Lage”, einer Krisenstrategie und einer Krisenkommunikationsstrategie.

Herausforderung

Der Kunde suchte im akuten Krisenfall gezielt professionelle Unterstützung aus der Region, um die Krise bewältigen zu können – aufgrund des zugrundeliegenden Falles vor allem eine Krisenberatungsagentur mit juristischer Expertise.

Lösung

Wir unterstützen unsere Kunden in akuten Krisensituationen mit Erfahrung, Knowhow und auch mit juristischen Sachverstand. Gemeinsam mit der Geschäftsführung des Kunden nahmen wir daher im bewährten Führungsrhythmus eine systematische Lagefeststellung und Lagebewertung vor – ein Schritt, der bei Selbstbetroffenheit nicht immer mit der gebotenen Sachlichkeit vorgenommen werden kann. Dabei holten wir neben fehlenden Informationen auch die juristische Sichtweise auf das Krisenereignis ein. Das führte zu unerwarteten Einschränkungen der eigenen Handlungsfähigkeit, aber auch zu neuen Handlungsoptionen, die so zuvor nicht gedacht worden waren. Mit der Umsetzung der entwickelten Krisenstrategie und der Ausarbeitung aller Kommunikationsmaßnahmen wich die anfängliche Ratlosigkeit und die Botschaften wirkten bei den unmittelbar Betroffenen, aber auch weiteren Mitarbeitenden, Lieferanten und Kunden.

FAQ Krisen-PR und Krisenmanagement

In einer akuten Krisensituation sind die meisten Unternehmen auf einen externen Krisenmanagement- und Krisenkommunikationsberater angewiesen. Wie Sie unter hohem Zeitdruck den geeigneten Ansprechpartner finden, auf welche Kompetenzen Sie bei der Auswahl achten sollten und wie hoch der finanzielle Aufwand sein wird, erfahren Sie in unserem FAQ.

Was passiert konkret, wenn ich mich im Bereich der Krisen-PR und des Krisenmanagements extern beraten lasse?

Externe Krisenmanager:innen bringen neben ihrer Krisenerfahrung insbesondere Kompetenz im Bereich strukturierter Lösungsfindungs- und Entscheidungsprozesse mit. Erster Schritt im sogenannten Führungsrhythmus ist die Erstellung eines gemeinsamen Lagebildes. Diese Lage bildet die Grundlage für spätere Entscheidungen. Es gibt Krisenereignisse, bei denen die Lage zunächst nicht klar ist. Dann müssen im Rahmen der Sofortmaßnahmen weitere Informationen eingeholt werden. Auf die Lagefeststellung folgt die Lagebewertung. Sie wiederum bildet die Grundlage für Entscheidungen und für spätere Optionenfindungen. Sind diese Schritte erfolgt, so kann die Erstkommunikation formuliert werden. Auch hier ist der Berater oder die Beraterin involviert.

Welche Kompetenzen sollten gute Berater:innen mitbringen?

Aufgrund des Wandels der Medienlandschaft sollten externe Berater:innen neben Erfahrung im Krisenmanagement auch Krisenkommunikationskompetenz besitzen. Was früher getrennt war, muss heute integriert betrachtet werden. Der Grund? Jeder Smartphone-Nutzer ist heute in der Lage, Inhalte zu posten, zu teilen und zu liken. Das ist eine besondere Herausforderung im Krisenmanagement. Sobald ein Ereignisfall im Außen wahrnehmbar ist, ist er sofort in den Medien Thema. Das sind andere Dimensionen als noch vor ein paar Jahren, als noch Zeitungen Gatekeeper- und Deutungshoheit hatten. Krisen entwickeln sich heute in den Sozialen Medien. Externe müssen diese Kompetenz mitbringen. Letztendlich hat Krisenmanagement insbesondere auch das das Vertrauen in eine Organisation zu erhalten. Dieses Vorhaben gelingt nur über gute Kommunikation.

Kann ein Unternehmen eine Krise auch ohne externe Hilfe überstehen?

Natürlich! Und zwar insbesondere dann, wenn im Unternehmen selbst die Fähigkeit zur Resilienz gestärkt worden ist. Das bedeutet aber auch das Bemühen um personelle, zeitliche und finanzielle Ressourcen. Es muss eine ausgeprägte Kompetenz in den Bereichen Krisenkommunikation und Krisenmanagement vorherrschen. Wenn diese dann auch noch regelmäßig aktualisiert und trainiert wird, braucht es keine externen Berater:innen.

Welche konkreten Vorteile bringt mir diese integrierte Beratung?

Der größte Vorteil ist die Vermeidung von Schnittstellenverlusten. Wenn alles aus einer Hand kommt, entsteht ein ganzheitliches Verständnis. Krisenkommunikatoren können ohne die Entscheidungen des Krisenmanagements nicht arbeiten. Aber auch das Krisenmanagement ist auf die Arbeit der Krisenkommunikatoren angewiesen. Beide beeinflussen sich gegenseitig. Insofern ist beides aus einer Hand die bessere Variante.

Wie finde ich unter Hochdruck das richtige Angebot für mich und mein Unternehmen?

90% der Krisenfälle werden heute digital betreut. Wem eine persönliche Beratung wichtig ist, der sollte zunächst schauen, ob es einen Anbieter in der Nähe gibt. Anschließend gilt es zu prüfen, ob Krisenmanagement und Krisenkommunikation tatsächlich zu den Beratungsdienstleistungen gehören. Die Beratung sollte jedoch auch über Branchenkenntnisse verfügen. Im Kontext von Organisationen, die beispielsweise im Bereich der Chemie angesiedelt sind, ist auch eine Themenkompetenz von Bedeutung. Auch Referenzen der Beratung aus der eigenen Branche und den relevanten Themenfeldern sind ein guter Indikator. Nicht alle können alles können.

Ist es nicht schon zu spät für eine Beratung, wenn mein Unternehmen gerade mitten in einer Krise steckt?

Keineswegs! Es ist alles andere als unüblich, dass Unternehmen erst dann nach einer Beratung suchen, wenn es bereits „brennt“. Oft wird erst dann reagiert, wenn die ersten Schlagzeilen in der Presse zu lesen sind. Kompetente Krisenmanagement-Berater sind auf solche Fälle vorbereitet und können ohne lange Vorlaufzeit und Kenntnisse über den Kunden sofort starten.

Wie lange bleibt ein Berater im Unternehmen?

Ein Berater bleibt so lange, bis sich die Lage halbwegs stabilisiert hat. Im Durchschnitt zählen die ersten 48 bis 72 Stunden. Das ist ein ganz allgemeiner Richtwert. Danach wird die Einbindung sukzessive weniger, es sei denn die Krise hat die Dimensionen eines VW-Abgasskandals erreicht.

FAQ Cyber-Angriffe

Im Falle eines akuten Cyber-Angriffes auf die eigene IT stehen viele Unternehmen und auch Führungskräfte unter Schock. Eine Ohnmacht, die existenzgefährdend sein kann. In unserem FAQ erfahren Sie, warum Prävention den entscheidenden Vorteil verschafft, was die ersten Schritte des Krisenmanagements bei einem Cyber-Angriff sind, wie Sie ihre Mitarbeitenden für dieses Risiko sensibilisieren und warum Kommunikation in Cyber-Lagen so wichtig ist.

Was ist ein Cyber-Angriff?

Ein Cyber-Angriff bezeichnet eine gezielte und bösartige Handlung, die darauf abzielt, Computersysteme, Netzwerke oder Daten zu kompromittieren, zu beschädigen oder zu stören. Dies kann durch verschiedene Methoden wie Malware-Infektionen, Phishing, Denial-of-Service-Angriffe oder Datenmanipulation erfolgen.

Welche Arten von Cyber-Angriffen gibt es?

Cyber-Angriffe können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden, darunter Malware-Angriffe, Ransomware, Phishing-Angriffe, Denial-of-Service (DoS)-Angriffe, Man-in-the-Middle-Angriffe, Zero-Day-Exploits und Social Engineering. Der Digitalverband Bitkom schätzt, dass im vergangenen Jahr acht von zehn deutschen Unternehmen Opfer von Cyberangriffen wurden (Bitkom 2022).

Wer steckt hinter Cyber-Angriffen?

Der Angreifer ist von Fall zu Fall unterschiedlich, weshalb an dieser Stelle keine allgemeingültige Antwort gegeben werden kann. Eine Tatsache ist aber: Während Unternehmen früher hauptsächlich mit Einzeltätern und kleineren Gruppierungen zu kämpfen hatten, stehen ihnen mittlerweile Cyberkriminelle gegenüber, die wie professionell geführte Unternehmen und Netzwerke agieren und ihre kriminellen Fähigkeiten anderen Kriminellen als Dienstleistung zur Verfügung stellen. Wir haben es hier mit „Cybercrime-as-a-Service“ zu tun!

Welche Auswirkungen kann ein Cyber-Angriff haben?

Jenseits der Kommunikationsherausforderungen drohen Unternehmen im Fall eines Cyberangriffs hohe finanzielle Verluste durch Betriebsunterbrechungen oder Lösegeldforderungen, der Verlust sensibler geschäftsrelevanter Daten, ein massiver Reputationsschaden, rechtliche Konsequenzen aufgrund von Datenschutzverletzungen und sogar langfristige Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit. Mit geeigneten Präventionsmaßnahmen allerdings lassen sich viele dieser Risiken deutlich minimieren!

Welche Auswirkungen kann ein Cyber-Angriff im Hinblick auf die Kommunikation des Unternehmens haben?

Entweder legen Kriminelle die Systeme des Unternehmens lahm oder das Unternehmen stellt sie beim Cyber-Angriff vorsorglich selbst ab. So oder so – nichts geht mehr! Damit verbunden sind meist der unmittelbar fehlende Zugriff auf Stakeholder-Kontaktdaten, darunter Kunden, Lieferanten, Dienstleister und Mitarbeitende, und der fehlende Zugriff auf Kommunikationskanäle. Es fehlen die gewohnten Arbeitsmittel. Für die Koordination und Reaktion auf den Angriff entscheidend sind insbesondere auch die internen Kommunikationskanäle. Deren Wegbrechen beeinträchtigt nicht zuletzt die Effizienz der Krisenbewältigung gravierend. Der Appell, Prävention zu betreiben, richtet sich ganz explizit auch an die Kommunikationsabteilungen der Unternehmen. Eine unvorbereitete Kommunikation wäre ein großes, kumulatives Risiko.

Was ist der erste Schritt, den ein Unternehmen bei einem Cyber-Angriff unternehmen sollte?

Der erste Schritt bei einem Cyber-Angriff ist eine schnelle Reaktion. Das Unternehmen sollte sofort ein IncidentResponse Team einberufen, um den Vorfall zu untersuchen, eine Auswirkungsanalyse durchführen und mit der Bewältigung des Angriffs zu beginnen. Ein effektives Krisenmanagement hilft dabei, die Auswirkungen des Angriffs zu minimieren, den Betrieb schneller wiederherzustellen, das Vertrauen der Betroffenen zu bewahren und zukünftige Angriffe zu verhindern. Zum Krisenmanagement gehört unbedingt auch die professionelle Krisenkommunikation, um gerade in einer Lage der Unsicherheit das Vertrauen der Stakeholder zu erhalten. Kommunikation ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der Bewältigung eines Cyber-Angriff-Szenarios.

Was ist eine der größten Herausforderungen in Cyber-Lagen?

In einer Cyber-Lage kommen im Krisenstab verschiedenste Rollen zusammen – mit der Besonderheit, dass in einem solchen Szenario grundsätzlich auch Externe dabei sind – Versicherer, Forensiker, Anwälte. Alle verfolgen eigene Interessen und die stehen sich in der Regel diametral gegenüber! Gleichwohl müssen Entscheidungen getroffen werden.

Wie können sich Unternehmen vor Cyber-Lagen schützen?

Unternehmen können sich vor Cyber-Angriffen schützen, indem sie robuste Sicherheitsmaßnahmen implementieren, einschließlich regelmäßiger Software-Updates, Firewalls, Antivirenprogramme, Schulungen für Mitarbeiter zur Erkennung von Phishing-Angriffen, Sicherung sensibler Daten und Implementierung von Zugriffskontrollen.

Wie kann ein Unternehmen nach einem Cyber-Angriff sein Ansehen wiederherstellen?

Ein Unternehmen kann sein Ansehen nach einem Cyber-Angriff wiederherstellen, indem es transparent mit Kunden und Interessengruppen kommuniziert, Maßnahmen zur Behebung von Sicherheitslücken implementiert, Kompensationsmaßnahmen für betroffene Parteien anbietet und langfristige Präventionsstrategien umsetzt, um zukünftige Angriffe zu verhindern.

Welche “TOP 5” Präventionsmaßnahmen sollten vor einer Cyber-Lage durchgeführt werden?

  1. Führen Sie eine Business Impact Analyse durch: Welche Faktoren sind für Ihre Unternehmen erfolgskritisch?
  2. Identifizieren Sie Risiken und Schwachstellen: Was könnte zu einem Ausfall dieser Erfolgsfaktoren führen?
  3. Erstellen Sie Notfallpläne für Schaden-Szenarien: Wie kann es Ihnen gelingen, schnell in einen modifizierten Normalzustand zurückzukehren?
  4. Setzen Sie Präventionsmaßnahmen im Hinblick auf die Kommunikation um: Wie wird die Kommunikation mit relevanten Stakeholdergruppen in Cyber-Lagen sichergestellt?
  5. Üben Sie ein Cyber-Szenario und lernen Sie aus Ihren Erkenntnissen!

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